Wie immer haben wir uns überlegt, was könnte man denn an einem verlängerten Wochenende (23.-26.06.2011) so alles anstellen, insbesondere, wenn die Wetteraussichten nicht gerade rosig waren.

Wir bzw. mein Mann hat sich also hingesetzt und zuerst einmal geschaut, in welcher Region es voraussichtlich nicht regnen würde. Und wie Ihr seht, ist er auch fündig geworden. Ein kleiner Teil der Schweiz und von den Rhone-Alpen versprach sonnige Aussichten. Anhand verschiedener Tourenvorschläge aus dem Tourenfahrerheften und aus der Sonderzeitschrift von Motorrad, hat er sich hingesetzt und eine entsprechende Tour ausgearbeitet und anschließend auf’s Navi übertragen.

Leider konnten wir angesichts der kurzen Zeitspanne nur einen Teil der „Route des grande alpes“ fahren – die war aber so was von genial. Bei schönstem Wetter und fantastischen Pässen, auf denen wir zum größten Teil – mit Ausnahme weniger Radfahrer – alleine unterwegs waren, kamen in vier Tagen rd. 2300 km zusammen (die Popobacken lassen grüßen ). Da mich Tage zuvor die Hexe geküsst hatte, sind wir zu zweit nur auf meiner R 1200 GS unterwegs gewesen. Selbst Schotterpassagen wurden nicht ausgelassen – trotz Sozia und mit vollem Gepäck. Übernachtungsmöglichkeiten wurden gesucht, sobald wir nicht mehr „konnten“. Da wir der französischen Sprache nicht mächtig sind, wurde halt die Hand-Fuß-Gestik eingesetzt. Bekamen damit alles, was wir wollten – einschließlich privater Garage für die GS. 😉

Hier mal die Tour im Groben:

Startpunkt der Tour: Monthey in der Schweiz. Von dort ging es über den Col de corbier zum col des gets. Die erste Übernachtung fand in Les Gets statt, wo gleichzeitig die Downhillmeisterschaften ausgetragen wurden. Am nächsten Tag ging es über die route des grande alpes weiter Richtung Grenoble. Auch hier wurden wieder einige Pässe mitgenommen, col de la Colmbiere, col de Aaravis, um nur einige zu nennen. Die zweite Übernachtung fand in Vizille statt. Am dritten Tag ging es dann über den Col du Glandon und Col de la Croix de Fer weiter zum Col de I’Iseran und über den Col du Petit St. Bernard und anschließend über den grossen St. Bernhard-Pass nach Martigny, wo dann die letzte Übernachtung statt fand. Wenn wir aber gewusst hätten, wie teuer dort die Übernachtung ist (kein Zimmer unter 100 Euro) und wir nicht so müde gewesen wären, hätten wir uns in einem anderen Ort ein Hotelzimmer gesucht. Am vierten Tag fuhren wir dann über landschaftlich schöne Strecken zurück nach Lahnstein.


2 Kommentare

Kiki · 15. August 2012 um 06:46

Hallo ihr zwei Gaskranken 😉

KURZtrip in die franz. Alpen… 2300km in vier Tagen 🙂 Da mag mancher schmunzeln. Aber wenn jemand so gaskrank ist wie wir, der hat dafür vollstes Verständnis 🙂 Eien tolle Tour habt ihr dort gemacht!!!
Diese Region ist ja auch wirklich ein Traum, habe Land und Leute für immer in meinem Herzen und es zieht uns wie ein Magnet immer wieder in dieses sooooo motorradfreundliche Land 🙂
Und was die Sprache angeht: Ist doch auch mal interessant, oder?! Irgendwie kommt man dort immer zurecht, ein netten Bonjour und der erste Start ist doch schon gemacht 😉 Lass die anderen doch in dem Glauben, dass die Franzosen so schwierig sind, dann haben wir dort mehr Platz :-):-):-)

Viele herzliche Grüße aus Essen senden

Kiki und Christoph

Queen Grand Cambodia · 5. Februar 2017 um 02:37

Greetings! Very helpful advice in this particular post! It is the little changes that produce the most
important changes. Many thanks for sharing!

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